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Tashi Delek  | Willkommen | Glück & Frieden | Glück & Segen

Auf meinem Lebensweg war ich stets neugierig und offen für alle Menschen und Kulturen. Der Vater meiner Schulfreundin Siham kam vom Libanon. Ihre offene und gastfreundliche Lebensweise faszinierten mich schon damals. 

Mit anfangs zwanzig startete ich mit meinen damaligen Freund das erste grosse Reiseabenteuer. Mit dem Rucksack reisten wir durch Südostasien. Nach einem Zwischenstopp in New Delhi landeten wir in Kathmandu. Von wo aus wir nach ein paar Tagen Angewöhnungszeit mittels Busreise nach Pokhara aus unser Trekking im Anapurnagebiet auf eigene Faust starteten. Die Eindrücke, die wir auf diesem Trekking und auf unserer 3monatigen Reise einsammelten, waren faszinierend und sind bis heute unvergesslich. Die Faszination für Nepal, Mustang, Tibet, Buthan und all die weiteren Staaten und Königreiche ist bis heute geblieben. 

Von der Reise zurück wusste ich, ich will mich engagieren für Frieden und Freiheit für alle Menschen. Dabei habe ich mich für Amnesty International entschieden und trat der Regionalgruppe in Zug bei. Die Jahre bei AI waren eine Bereicherung auf vielen Ebenen. Zu meiner Anfangszeit schrieb ich Briefe gegen das Vergessen. Für Religionsfreiheit. Für buddhistische Mönche, die in Vietnam im Gefängnis inhaftiert waren, nur wegen ihrer Religionszugehörigkeit. Damals war Vietnam noch kommunistisch. 

Später habe ich mich als AI Mitglied auch bei der Organisation des Flüchtlingstages in Zug, zusammen mit den Kirchen und weiteren Hilfswerken wie der Asylbrücke in Zug, engagiert. Auch bei dieser Arbeit durfte ich viele spannende Menschen von nah und fern kennen lernen. Dank interkulturellen Projekten kamen weitere Kreise hinzu, die bis heute geblieben sind.

Flucht ist auch heute ein grosses Thema, auch für uns hier in Europa. Ich bin froh und dankbar, dass so viele NGO's und Menschen, die einfach nicht mehr zusehen und zuhören mögen, helfen, wo immer sie können.

Hier oder dort. Der Explora Vortrag"Good Bye Tibet" von Maria von Blumencron zeigt auf einfühlsame Weise auf, wie schwierig dass das Leben für die Tibeter auch heute noch ist.

In diesem Sinne wünsche ich mir eine Welt mit Menschen, die Zeit haben für sich und Zeit, anderen zu helfen - Glücksmomente zu verschenken. Oft braucht es nicht viel. Einfach Offenheit, Respekt und Toleranz.


Willst du schnell gehen, musst du allein gehen. Willst du weit kommen, musst du gemeinsam gehen. Afrikanisches Sprichwort

Über meinen Mandalabaum, gezeichnet von Lise Meier, Benzenschwil, freue ich mich ganz besonders.