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Ayurveda mit heimischen Heilpflanzen

Pflanzenporträt Bockshornklee
(Lat. Trigonella foenumgraecum) 

Rasa: scharf und bitter Guna: leicht und ölig Virya: erhitzend (Ushna) Vipaka: scharf (KatuDosha: P+, K-, V- 

Verwendete Pflanzenteile: für arzneiliche Zwecke wird der Samen getrocknet. Auch die Schoten und Blätter finden Verwendung. 

  

Wirkrelevante Inhaltsstoffe: Die Samen enthalten Schleimstoffe (27 %), Proteine (rund 25 %), vom Diosgenin abgeleitete Saponine, Flavonoide und Alkaloide (darunter Trigonellin), fettes Öl (etwa  8 %), die Vitamine A, B1, E und einen ungewöhnlich hohen Vitamin C Gehalt (200 mg/100 g). 



Bockshornklee , in Indien Methi genannt, ist eine kleine, einjährige Pflanze, die einen milden Curryduft verströmt. Ihre kleinen, leicht bitteren Samen sind ein gutes Tonikum bei Schwächezuständen, in der Regenerationsphase und nach der Schwangerschaft. 

Innerlich wirkt sie gegen Magenreizungen, Durchfall (speziell bei Kindbettfieber) und Rheuma. Als Tee, Gewürz oder frische Keimlinge belebt Bockshornklee den Stoffwechsel, die Verdauung, die Bauchspeicheldrüsenfunktionen und das gesamt Kapha-System. Methi lindert Kapha-Beschwerden und stärkt die Nerven und wird im Ayurveda als Verjüngungsmittel verwendet. 
Zur äusserlichen Anwendung werden Methisamen mit etwas Kurkuma vermischt, gekocht und nach dem Abkühlen auf ca. 40° C mit Honig vermischt und aufgetragen. Dies ist eine sehr helfen gegen Harnwegsinfektionen, rheumatische Beschwerden, Gicht, Arthrose und Neuralgien und gute Behandlung bei Kapha Haut sowie bei Furunkel, Akne, Abzessen und zur Wundheilung.
 

Die frischen Methiblätter sind in der indischen Küche sehr beliebt. Neben seinen verdauungsfördernden Eigenschaften ist Bockshornklee gut bei einer Unterfunktion von Leber und Milz. Sie erzeugen starke Hitze und sind daher ein ideales Gewürz bei kaltem Klima und für Menschen, die leicht frieren. Sie haben ein leicht bitteren Geschmack, nehmen Sie daher nicht mehr als die vorgeschriebene MengeWenn dieses Gewürz in Milch verwendet wird, empfiehlt es sich, etwas Zucker hinzuzufügen, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren.

Bockshornkleeblätter schmecken ganz besonders köstlich zu Dal- oder Kohlgerichten. Sie werden auch unter dem Namen Schabzigerklee gehandelt. 

Multitalent in der Naturmedizin Die LSU-Wissenschaftler erklärten, dass Bockshornklee neben seiner positiven Wirkung bei Diabetes auch auf andere Weise unsere Gesundheit unterstützt. Dazu gehören das Aufhalten von Nierensteinen, die Förderung von Gewichtsverlust und die Kontrolle der Fettleber-Erkrankungen.

 

Quelle: Heilpflanzen im Ayurveda …………………

Hans-Heinrich Rhyner, Birgit Frohn……………………………………………………………….


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